• KulturAXE & das SISONKE Südafrika-Europa-Projekt und Transcultural Eat-art KulturAXE - transnationale Kommunikation & Kunstaktion, Wien

In ihrem Beitrag stellte Caroline Fekete-Kaiser die interkulturellen Projekte ihres Vereines KulturAXE, der eine Vielzahl von transnationalen Kooperationsprojekten in den Bereichen Bildende Kunst, Neue Medien und Architektur durchführt, vor. Besonders im Fokus steht nun Südafrika und das Kooperationsprojekt SISONKE. SISONKE bedeutet 'Zusammengehörigkeit' - 'Togetherness' in der südafrikanischen Sprache Zulu. Das Projekt SISONKE steht für kreativen Austausch, Synergie und Dialog zwischen Südafrika und Europa, der Förderung sozialer Gleichheit und künstlerischer Freiheit. KulturAXE ist ein transnationales Netzwerk für Kunst & Kultur: einige Schwerpunktländer des Netzwerks sind die CEE-Länder, Slowakei, Ungarn, Tschechien, Polen sowie die Ukraine und Südafrika.
Spannend für alle, die sich für Kunst im internationalen und interkulturellen Kontext interessieren, für Südafrika und Japan im Besonderen, neuen Methoden gegenüber aufgeschlossen sind und Freude am Experimentieren haben.

Dienstag,  12. Oktober 2010, 19:00 Uhr, Café Schottenring (Schottenring 19, 1010 Wien).

 

  • Virtuelle internationale Teams. Zusammenarbeit und Trainingskonzepte

In diesem Culture Talk führte Iris Fischlmayr die Herausforderungen virtueller Teams ein, also Arbeitsgruppen, die die geographische und kulturelle Distanz mittels elektronischer Kommunikationsmittel (E-Mail, Skype, Chat, Webkonferenzen, Videokonferenzen u.ä.) überwinden. Sie stellte dabei vor allem Einflussfaktoren vor, die nicht wie in herkömmlichen Teams vorkommen und stellt darüber hinaus die Frage des Einflusses von Kultur in diesen Teams. Hat Kultur in multikulturellen Face-to-face Teams denselben Einfluss und stellt die Mitglieder vor ähnliche Herausforderungen wie in virtuellen Teams? Reduziert die Virtualität den Einfluss von Kultur? Neben diesen und ähnlichen Fragen stellt Iris Fischlmayr auch ein einzigartiges Trainingstool vor, mit welchem man Skills für die virtuelle multikulturelle Zusammenarbeit in Teams erwerben kann.


ao. Univ.-Prof. Dr. Iris C. Fischlmayr ist Dozentin am Institut für Internationales Management an der Johannes Kepler Universität, Linz. Sie lehrt und forscht im Kernbereich des Interkulturellen Managements und Internationalen Personalmanagements. Fischlmayr führt interkulturelle Trainings auf verschiedenen Ebenen durch.


Seit mehr als fünf Jahren ist sie Mitglied eines internationalen Forschungsprojekts über Virtuelle Zusammenarbeit, das vom finnischen Forschungsförderungsfonds unterstützt wird. Besonders hervorzuheben sind zahlreiche internationale Forschungs- und Lehrkooperationen mit sowie Gastvorträge an renommierten Universitäten wie beispielsweise der Stern Business School and der New York University, der University of Victoria und R. Ivey School of Business (beide Canada), der University of Melbourne (Australien), der ESADE in Barcelona oder der Turku School of Economics. Fischlmayr zeichnet sich besonders durch ihre praxisnahe Forschung aus, was zahlreiche Forschungs- und Beratungsprojekte aus der Wirtschaft mit sich bringt.

Mittwoch,  10. November 2010,  19:00 Uhr, Café Schottenring (Schottenring 19, 1010 Wien).

  • Akquisitionen und Fusionen im interkulturellen Kontext

In seinem Vortrag stellte Daniel Dauber eine Forschungsstudie vor, die das Phänomen der Hybridisierung beleuchtet, welches sich als "process of blending  organizational cultures"  versteht. Anhand von 3 ausgewählten Fallstudien zeigt sich, dass das Phänomen der Hybridisierung wesentliche Einsichten liefert, um die Problematik der Kulturunterschiede in fundamentalen Veränderungsprozessen zu erklären. Die Relevanz für die Praxis liegt darin begründet, dass trotz der steigenden Zahl an Akquisitionen und Fusionen in den letzten Jahren, der Erfolg dieser Internationalisierungsstrategie nicht mit deren Popularität Schritt halten. Anhand von realen Fällen werden Implikationen von Hybridisierung für die Praxis beleuchtet bzw. diskutiert.


Dr. Daniel Dauber hat an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) promoviert. Von 2007 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europanistitut tätig (WU). Seine Doktorarbeit beschäftigt sich mit Hybridisierung in Akquisitionen und Fusionen. Seit Oktober 2010 ist er als Executive Editor des 'European Journal of Cross-Cultural Competence and Management' (EJCCM) tätig. Wesentliche Forschungsschwerpunkte umfassen 'International Business and Management', 'Organizational Change' sowie 'Organizational Behavior'.

Montag,  13. Dezember 2010,  19:00 Uhr, Café Schottenring (Schottenring 19, 1010 Wien).

  • Die Entwicklung eines  "European Diploma in Intercultural Competence" als eigene interkulturelle Herausforderung

Christiane Hartnack stellte uns in diesem Culture Talk eine besondere interkulturelle Herausforderung vor: die Entwicklung und Konzeptionsphase des European Diploma in Intercultural Competence und deren Implementierung an verschiedenen interkulturellen Institutionen.

Dr. Christiane Hartnack ist Leiterin des Fachbereichs "Interkulturelle Studien" der Donau-Universität Krems und Lektorin am Südasieninstitut der Universität Wien. Zuvor hatte sie Lehrtätigkeiten an der Jawaharlal Nehru University in New Delhi, am Wellesley College, an der University of Iowa und an der Freien Universität Berlin inne. Zusätzlich ist sie Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zum Thema "Indien" und "Grundlagen interkultureller Kompetenzen".

Montag,  24. Jänner 2011,  18:00 Uhr, Café Schottenring (Schottenring 19, 1010 Wien).